Hintergrund zur Neugestaltung des kleinen Marktplatzes
Mit dem Start der Umbauarbeiten wird zunächst der Löwenbrunnen auf dem Marktplatz von Markt Laaber, der 1988 erbaut wurde, renoviert. Ein besonderes Anliegen ist dabei auch der Erhalt des historischen Trinkbrunnens sowie der Wappen, die um den Brunnen herum angeordnet sind.
Der kleine Marktplatz am Fuße der Laaberer Burg soll künftig als lebendiger Treffpunkt für Einheimische und Gäste stärker genutzt werden. Zu diesem Zweck hat der Markt Laaber ein Landschaftsarchitekturbüro mit der Neuplanung des Areals beauftragt. Zudem konnten Fördermittel des Staates für die städtebauliche Entwicklung gesichert werden.
Der Platz liegt malerisch in der historischen Ortsmitte, umgeben von prägenden Häusern, mit Blick auf Burg, Laber-Aue und den großen Marktplatz. In direkter Nähe finden sich Gastronomie, der Labertal-Wander- und Radweg sowie ein Brunnen und alter Baumbestand.
Bisher konnte dieses Potenzial jedoch nicht ausgeschöpft werden. Hauptgrund war das schwer zu unterbindende „wilde“ Parken, durch das der Platz oftmals blockiert wurde. Mit der nun geplanten Sanierung soll der kleine Marktplatz zu einem attraktiven Ort der Begegnung und des Verweilens werden – ein Gewinn für Bürgerinnen und Bürger ebenso wie für Besucher.
Ein weiterer Bestandteil der Neugestaltung ist die Integration von farblich akzentuierten Lichtmischungen, die das Umfeld passend in Szene setzen und die Aufenthaltsqualität besonders in den Abendstunden erhöhen werden.
Die Sanierung des kleinen Marktplatzes kostet den Markt Laaber geschätzt 468.900 €. Der Freistaat Bayern fördert diesen Umbau mit 281.300 €. Davon sind 27.000 € aus der Fraktionsinitiative mit einem Fördersatz von 60 % speziell für den Brunnen vorgesehen.
Zunächst musste der Brunnen gereinigt werden, um mögliche Schäden zu erkennen und zu reparieren. Als nächster Schritt wird nun das Kleinsteinpflaster entfernt, um den Platz für die Bodenarchäologen freizumachen, die die Fläche auf mögliche wichtige Fundstücke untersuchen werden. Bis Jahresende soll die Maßnahme abgeschlossen werden.









